Gemäß § 5 des Strafgesetzbuches und § 153 der Strafprozessordnung können Angeklagte in Strafverfahren zu Geldauflagen in Form von Spenden verurteilt werden. In bestimmten Fällen kann die Staatsanwaltschaft das Verfahren mit Zustimmung des Gerichts und der beschuldigten Person gegen Erteilung einer Geldauflage einstellen.

Das Gericht entscheidet, ob der zu zahlende Betrag der Staatskasse oder einer gemeinnützigen Organisation zukommt. Die Richter können frei entscheiden, an wen das Geld konkret gehen soll. Grundlage dafür sind die bei den Gerichten liegenden Listen der gemeinnützigen Einrichtungen, in welche sich Vereine eintragen lassen können.

 

Mit der Zuweisung von Geldauflagen können Sie, sehr geehrte Richterinnen und Richter, sehr geehrte Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, unser Wirken unterstützen. Der Förderverein Kinderhospiz Leuchtturm e.V. ist in oben genannter Liste u.a. beim Oberlandesgericht in Mecklenburg-Vorpommern gelistet.
Wir bedanken uns für Ihr Interesse und stehen Ihnen für Fragen, Anregungen oder Hinweise gerne zur Verfügung!


Wird unser Förderverein mit einer gerichtlichen Geldauflage bedacht, erhält das Gericht bzw. die Staatsanwaltschaft zeitnah eine Meldung über den Eingang der Zahlung bzw. fristgerecht eine Meldung über ausbleibende Zahlungen. Eine Zuwendungsbescheinigung an den Zahlungspflichtigen wird nicht erstellt.

 

Auch, wenn sie es nicht freiwillig tun und das Geld doch eher zähneknirschend auf unser Vereinskonto überweisen, möchten wir denjenigen, die ihrer gerichtlichen Auflage nachkommen, unseren herzlichsten Dank dafür aussprechen. Sie haben mit Ihrer Zahlung etwas Gutes getan und uns so auch ein Stück näher an unser Ziel gebracht, in ein paar Jahren auf eine erfolgreiche stationäre Kinderhospizarbeit schauen und so den Familien auf einem ihrer schwersten Wege begleiten zu können.