69.500 € – eine Wahnsinns-Spendensumme

Wie kam die Spendenaktion zustande?

Frau Meerkatz – Redakteurin der OstseeZeitung in Greifswald – schlug uns als Empfänger der Spenden der Greifswalder OZ-Weihnachtsaktion vor.
Aber ein (in absehbarer Zeit) greifbares und umsetzbares Projekt – ein Spendenziel – musste her.
In der Mitgliederversammlung 2017 haben Vorstand, Familienbegleiter und alle anwesenden Mitglieder über dieses Ziel entschieden.

Wie lautet das Spendenziel?

Wenn man die von unserem Ambulanten Kinderhospizdienst Leuchtturm betreuten Familien fragt, was ihnen gut täte und womit man ihnen eine Freude machen kann, taucht immer das Wort Urlaub auf.
Jeder unserer betreuten Familien einen Urlaub spendieren, dafür kann und darf der Verein die Spendengelder, die über die Jahre eingegangen sind, nicht nutzen.
Dennoch ist dieser Wunsch allgegenwärtig und bedeutet eine (wenn auch nur kurze) Entlastung und Entspannung für die Familien.
Mal zur Ruhe kommen und kurz raus aus den eigenen vier Wänden…

Daher wurde in der Mitgliederversammlung 2017 beschlossen, die Spendengelder der OZ-Weihnachtsaktion 2017 dafür zu nutzen, den bis dahin von uns betreuten Familien eine kurze Auszeit zu ermöglichen.
Ein einwöchiger gemeinsamer Aufenthalt in einer Unterkunft auf der Insel Usedom für die erkrankten Kinder, deren Geschwister und Eltern soll es sein.
Aber auch die Kinder, die ein Elternteil verloren haben und deren hinterbliebenes Elternteil sollen dabei sein.

 

Die OZ-Spendenaktion lief von Mitte November bis Ende Dezember. Und auf dem Spendenkonto befinden sich nun knapp 69.500 €.

Wir bedanken uns bei allen OZ-Spendern für die grandiose Spendensumme von knapp 69.500 € und bei allen, die diesen Projekt unterstützen!

 

Wie geht´s nun weiter?

Bereits im November fand sich (resultierend aus der Mitgliederversammlung) eine kleine Arbeitsgruppe (mit dabei die Koordinatorin, einige Familienbegleiter, Mitglieder und ein Vorstandsmitglied) zusammen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Ganze zu organisieren und zu koordinieren:

1. Planungstreffen November 2017
– mögliche Zeiträume, Bedarf an Zimmern und Betreuern wurden besprochen
– notwendige Vorkehrungen wurden diskutiert (Versicherungen, gesundheitliche Aspekte etc.)
– mögliche Unterkünfte wurden kontaktiert
2. Planungstreffen Dezember 2017
– Rückmeldungen der Unterkünfte wurden ausgewertet
– daraus resultierend wurde festgelegt, dass lediglich die Herbstferien 2018 als Zeitraum in Frage kommen
– ein abstrakter Ablaufplan und Vorschläge/ Ideen zur Gestaltung wurden entwickelt
3. Planungstreffen Februar 2018
– Entscheidung zur Unterkunft wurde getroffen
– Auswertung zur Anzahl der Teilnehmer und Betreuer
– Inhalte der Einladungen für die teilnehmenden Familien wurden fixiert
– Termin zur Vor-Ort-Besichtigung wurde festgelegt, um weitere Planungen vornehmen zu können
Die Stichpunkte oben sollen Ihnen einen groben Einblick geben in das Wirken der Arbeitsgruppe.
Wer detaillierte Informationen haben möchte, kann uns gerne kontaktieren.
Katy Lorenschat (Koordinatorin des Ambulanten Kinderhospizdienstes Leuchtturm) und Marlies Kunkel (Schatzmeisterin des Fördervereins) stehen Ihnen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Freundliche Grüße
der Vorstand des FV Kinderhospiz Leuchtturm e.V.