Liebe Mitglieder, liebe Vorstandsmitglieder…

beinahe 8 Jahre ist es her, als mein Mann und ich uns auf den Weg gemacht haben, ein stationäres Kinderhospiz in MV zu initiieren.

Erst waren es Gespräche mit Ärzten und Gleichgesinnten, dann der Gedanke mit Hilfe eines Fördervereins die Grundlagen für dieses wichtige Vorhaben zu schaffen.

Der Förderverein ist nun schon mehr als 6 Jahre am Start…

Viele Hürden und Vorurteile gab es zu überwinden, auch Widersacher und Gegner galt es zu überzeugen. Trotz der heftigen Widerstände haben wir es mit eurer Hilfe geschafft
einen wichtigen Baustein zu legen, der Auf- und Ausbau des Ambulanten Kinderhospizdienstes.
Viele ehrenamtliche Stunden wurden hier geleistet…
Und die Aufgaben wurden nicht weniger…
Nein… und so ist das bei einem solchen Mammutprojekt die Aufgaben werden vielfältiger und umfangreicher.

Ich habe lange mit mir gerungen und die Für und Wider abgewogen, die meinen Entschluss festigen sollten.

Letztlich musste ich mir eingestehen, es ist für meine Gesundheit besser, jetzt die Aufgaben – den Staffelstab abzugeben – und es hat nichts mit aufgeben zu tun…

sondern vielmehr mit zugeben…

zugeben das ein neuer Wind dem Verein und dem Kinderhospizgedanken gut tut.

Ich für meinen Teil muss gestehen, ich gebe dieses wichtige Amt mit einer Träne im Knopfloch auf, denn es ist ja quasi so etwas wie unser UNSER BABY

Aber wie es so ist im Leben, irgendwann muss man loslassen.
Loslassen, damit sich das Projekt weiter so gut entwickeln kann.

Im Vertrauen und in der Hoffnung das der neugewählte Vorstand nun die Aufgaben und Herausforderungen weiterführt, kann ich aber auch mit einem Lächeln gehen.
Ich möchte aber auch nicht versäumen DANKE zu sagen…
DANKE das ihr geholfen habt dieses wichtige Projekt ins Leben zu rufen und hier gilt mein ganz besonderer
Dank meinem Mann… – ohne ihn hätte ich dieses Projekt nie angegriffen…
DANKE auch an alle, die ehrenamtlich im Vorstand und im Sekretariat viele Stunden ihrer freien Zeit verbracht haben
DANKE an die ehrenamtlichen Familienbegleiter, die ihre Freizeit in den Vorbereitungskurs und anschließend in den Familien investiert haben.
DANKE auch an unsere Kassenprüfer und Sammeldosenbeauftragten, die in ihrer Zeit sich für das leeren und weiterführen der Spenden verantwortlich gefühlt haben.
DANKE an alle, die den Verein und den Ambulanten Kinderhospizdienst unterstützt und weitergebracht haben

last but not least…
DANKE an Katy die den Ambulanten Kinderhospizdienst als Koordinatorin von der ersten Stunde an begleitet und maßgeblich am Aufbau beteiligt war und ist.

Lasst mich hier enden… mit den Worten von Trude Herr
„niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier“
Als Koordinatorin und Beraterin bleibe ich euch natürlich erhalten…

eure Petra Abramowski